Permission Marketing – den Kunden einbeziehen

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Permission Marketing  Vertrauen schaffen
Permission Marketing gilt als neue Herausforderung für die Marketing Spezialisten vor allem im Internet.

Unter diesem Begriff werden Strategien diskutiert, mit dem Kunden ein Vertrauen aufzubauen, damit dieser dem Unternehmen seine Daten gibt und auch einmal einen Kauf tätigt. Seit vielen Jahren wird dies mit E-Mail Automation realisiert. Permission Marketing ist die Voraussetzung für den Einsatz von Chatbots und Messenger Kampagnen. Es wird versucht, einen Dialog aufzubauen, um das Vertrauen zu gewinnen.

Wenn ein Mann mit einer Frau Sex haben möchten, so sind die besten Strategien:

  • Erst einmal flirten
  • Augenkontakt und Lächeln
  • Später werden Namen ausgetauscht
  • Gemeinsame Interessen gesucht
  • Sich wieder verabredet
  • Gemeinsame Unternehmungen

Mit der Zeit entsteht Vertrauen und vielleicht auch die Lust, sich auf etwas einzulassen. Permission Marketing baut auf solche Prozesse auf.

Ein Verkäufer wird immer so arbeiten, der Kunde erwartet dies immer mehr im Internet. Er soll umgarnt werden. Damit dies ermöglicht wird, gilt es ein Verkaufsgespräch aufzusetzen und dies zu implementieren.

Auf alle Fälle ist Reaktanz zu vermeiden, d.h. das der Kunde nichts mit jemanden zu tun haben möchte. In der Regel passiert das, wenn er sich belästigt oder manipuliert fühlt und in seiner Freiheit bedroht ist.

Ein wichtiges Mittel ist der Einsatz von Reziprozität. Das geschieht durch kleine Geschenke. Unser Leben ist immer ein geben und nehmen. Viele Menschen, die etwas bekommen, zeigen sich dafür gerne erkenntlich. Nur ein 1:1 Austausch im Sinne von gleicher Wertigkeit wird wenig bringen.

Der Dialog mit den Kunden sollte über mehrere Stufen aufgebaut werden, auf keinen Fall sollt der Kunden das Gefühl von einer Werbeflut haben. In Zukunft werden immer mehr künstliche Intelligenzen die Dialoge aufgrund von Informationen verbessern. Aktuell wird noch stark mit “geschlossenen” Fragen gearbeitet, wo bei es Auswahlpunkte gibt.

Hier ein Fallbeispiel für einen solchen Dialog.

Als Reiseveranstalter bieten wir Kakaoreisen und wollen den Kunden vorher kennenlernen. Dafür haben wir Schokoreisen aufgelegt, ein gemeinsamer Tag in der Schweiz, wo Schokoladenfabriken besucht und über die Reise diskutiert wird. Meine Reiseführung kostet CHF 600,-

Die Idealform sind kurze Videos, wo verschiedene Aspekte gezeigt werden. Daran arbeiten wir noch. Bei der Anzeige in Facebook zeigen wir feine Pralinés.

Hallo,

Danke, für das Anklicken meiner feinen Pralinés. Ich will Ihne zeigen, warum Sie Pralinés glücklich machen können. Sind Sie dabei?

Ja, vielleicht, Nein

bei Nein:
Das ist aber schade, schreibe mir doch kurz warum.

bei Ja und vielleicht
Pralinés werden von Chocolatiers in der Schweiz produziert und viele meinen Schokolade macht glücklich. Wie oft geniessen Sie denn Schokolade

mehrmals die Woche, nur bei besonderen Gelegenheiten, nie

Was wäre denn deine Lieblingsschokolade

Darf ich Sie, um Ihre E-Mail bitten, falls der Kontakt abbricht, ich schicke Ihnen den Link zu meiner Fairtrade Webseite. Da engagiere ich mich für eine bessere Welt, ohne jegliches finanzielles Interesse. Wir wollen alles, dass es uns besser geht.

Ja, die Fairtrade Initiativen haben viel erreicht, viel Kakao ist heute zertifiziert, sehen Sie das auch so?

Wir beschäftigen uns viel zu Schokolade und Glück. Was stellen Sie sich unter Schokoreisen vor

Ein schöner Tagesausflug, Kennenlernen für Kakaoreisen

Beides ist richtig. Schön, wäre es, wenn wir telefonieren könnten. Wollen Sie uns die Telefonnummer geben?

Die Daten behalten wir nur für uns und wir schätzen Ihre Privatsphäre hoch ein.

Wir haben alles auf unserer Webseite www.schoko.reisen beschrieben. Dort können Sie sich gerne melden.

Nun gibt es die Möglichkeit eine E-Mail Automation aufzubauen oder anzurufen, was meistens den besten Effekt erzielt.

Wir versuchen für diese Kampagne einen Chatbot aufzusetzen und im Messenger zu testen. Die Infos dazu folgen demnächst.

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